Galerie Greulich auf dem Art Salon Zürich 2026
Vom 22. bis 25. Oktober 2026 ist die Galerie Greulich auf dem Art Salon Zürich vertreten, in der Halle 622 in Zürich-Oerlikon an Stand B11. Wir zeigen vier Positionen: zwei Künstler, die unser Programm seit Langem prägen, eine Malerin, die unser Publikum aus dem Sommer 2025 kennt, und einen Neuzugang.
Philipp Kummer: Figuren, die aus dem Bild treten
Philipp Kummer malt figurativ, doch seine Bilder kippen immer wieder ins Abstrakte. In Zürich zeigt er neue kleine Plastiken. Die Figuren und Elemente kennt man aus seinen Gemälden, wo sie als Motive auftauchen; auf der Messe stehen sie nun im Raum, als wären sie aus den Bildern herausgetreten. Der Stand ist zugleich ein Vorgeschmack auf seine Einzelausstellung, die im Dezember in unserer Frankfurter Galerie eröffnet.
Jan Muche: Malerei als Konstruktion
Jan Muche baut seine Bilder wie Architektur. Flächen, Balken und Raster erinnern an Stahlkonstruktionen, ohne je bloß abzubilden. Wie gut diese Malerei mit anderen Räumen in Dialog tritt, zeigt derzeit seine Intervention „Ein Schritt vor, zwei Schritt zurück“ im Museum Wiesbaden, wo seine Arbeiten noch bis zum 4. April 2027 im Ilya-Kabakov-Saal zu sehen sind.
Anna Savvi: Hände, Blumen, Zwischenräume
Anna Savvi war bereits zweimal in unserer Sommerausstellung Intermezzo zu sehen und hat in diesem Sommer ihren Master of Fine Arts am Central Saint Martins in London abgeschlossen. Ihre Malerei geht von Erfahrungen der Migration aus, von ihrer Herkunft aus der Ukraine und dem Leben in einer neuen Umgebung. Im Zentrum steht der weibliche Körper, vor allem die Hände, an denen sich Halt, Zögern und Fürsorge oft deutlicher ablesen lassen als im Gesicht. Blumen tauchen als stille Zeichen auf, zerbrechlich und beharrlich zugleich. Savvi malt in Öl auf transparent grundiertem Leinen und schichtet ihre Flächen so, dass das Gefühl entsteht, an mehreren Orten gleichzeitig zu sein.
Felix Dörrenbecher: Aus dem Chaos eine Einheit
Felix Dörrenbecher zeigen wir in Zürich zum ersten Mal. Er hat 2025 seinen Bachelor of Fine Arts an der HBK Saar in Saarbrücken abgeschlossen. Seine frühere Malerei erzählte von jungen Figuren in klar umrissenen Räumen und Landschaften. Inzwischen lässt er diese Grenzen verschwimmen. Statt der Szene rückt die Empfindung in den Vordergrund, etwas Vages, das sich erst im Malprozess zu einem Ganzen fügt. Zwischen Abstraktion und Figuration bildet er die Brücke zu den anderen drei Positionen, die wir auf dem Art Salon Zürich präsentieren werden.
Besuchen Sie uns in Zürich
Art Salon Zürich 2026
22.–25. Oktober 2026
Halle 622, Zürich-Oerlikon
Stand B11
Öffnungszeiten: www.artsalonzurich.com
Sie möchten vorab Werke ansehen oder einen Termin am Stand vereinbaren? Schreiben Sie uns an info@galerie-greulich.de. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.