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Mison Schreff, Kalypso, Atelieransicht, 2026

MISON SCHREFF
Where Art Checks In — @Kimpton Main Frankfurt

In der MAY Bar hängt ein Bild von knapp acht Metern. Farbe läuft, staut sich, löst sich wieder. Formen, die man zu kennen glaubt und doch nicht benennen kann. Ein Kunstwerk von Mison Schreff.

Mison Schreff, 1998 in Südkorea geboren, lebt in Berlin. Sie erweitert die Malerei: zwischen Handwerk und digitalem Verfahren, zwischen Fläche und Raum. Sie fragt, wie Architektur, Wahrnehmung und Erinnerung sich in Räume einschreiben.

Die MAY Bar ist dafür kein neutraler Ort. Neues Frankfurt und Bauhaus-Anklänge nimmt das Kimpton mit Ernst May als Namensgeber der Bar und im Interieur auf. Das Gebäude selbst ist Teil der Geschichte der Deutschen Bank. Das Haus sowie das Interieur haben eine ästhetische Erzählung, die das Vergangene mit der Gegenwart verbindet. Schreffs Arbeit kommentiert das nicht, sie mischt sich ein.

Das Kimpton Main zeigt die Arbeit außerhalb des Galerieraums und des Ausstellungsraumes, und genau darum geht es. Hier trifft Kunst Menschen beim Ankommen, beim Warten, beim Bleiben.

2. September bis 2. Dezember 2026

Kimpton Main Frankfurt
In Zusammenarbeit mit der Galerie Greulich